Am 05. Mai veranstaltete die Renngemeinschaft Düsseldorf e.V. im AvD ihre erste Ori „Route-46“ mit Start und Ziel im gleichnamigen Restaurant in Düsseldorf.

Heinz Dieter und Ute Peters haben sich im Jahre 2016 ihrem im Jahre 1969 mit gegründeten Verein, der Renngemeinschaft Düsseldorf, wieder angeschlossen und direkt eine Ori auf die Beine gestellt. Im Vorfeld waren insgesamt 22 Nennungen eingegangen. Für die Premiere und vor allem für eine Veranstaltung am Vatertag ein achtbares Ergebnis. Bekannterweise gelten für Orientierungsfahrten je nach Erfahrung der Teams unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Neulinge starten in der Klasse N, Anfänger in A/AK und die Fortgeschrittenen sowie die Profis in B und c.

Die Veranstaltung der Renngemeinschaft Düsseldorf war ausschließlich in der Schwierigkeitsstufe A angesiedelt. Die Fahrzeuge wurden in zwei Klassen geteilt. Klasse 1 war den historischen Fahrzeugen bis einschließlich Baujahr 1986 vorbehalten. In der Klasse 2 durften darüber hinaus Fahrzeuge ab Baujahr 1987 starten.


Schon das Studium der Starterliste zeigte wieder viele alte Bekannte und erfahrende Teams. Frei nach dem Motto „bange machen gilt nicht“ waren von Seiten des AC-Eschweiler ebenfalls zwei Teams am Start. Zum einen René Göbbels mit Tina Stange, die in der Klasse 2 mit einem VW Fox unterwegs waren, und zum anderen Carl Cosler, der in der Klasse 1 mit seinem MG A als Solist die Veranstaltung anging.

05.05.2016

Doppelsieg für den AC-Eschweiler

1.Ori „Route-46“ der Renngemeinschaft Düsseldorf 2016

Die Fahrtleiter Heinz Dieter und Ute Peters hatten die Veranstaltung gemäß den Richtlinien einer Ori75 aufgesetzt. Die Fahrtstrecke lag bei ca. 80 km, die Fahrtzeit bei 200 Minuten. Letzten Endes errechnet sich daraus ein Schnitt von ca. 25 km/h. Eine für uns und unsere doch beschränkte Motorleistung von 50 PS durchaus willkommene Abwechslung, denn bei einigen Ori-Veranstaltungen, die wir in diesem Jahr bereits absolviert haben, sind 100 bis 120 km in 3 bis 3,5 Stunden Fahrtzeit zu absolvieren. Und das auch teilweise noch im Dunkeln. Da ist Stress im Auto fast schon vorprogrammiert und das Knöllchen von der Polizei gleich mit. Anders bei der RG Düsseldorf, die den Teilnehmern eine zeitlich „entspannte“ Tour boten und im Rahmen der Fahrerbesprechung ausgiebig darauf hinwiesen, dass eine zügige Gangart v.a. in 30er-Zonen bei dem großzügigen Zeitfenster absolut fehl am Platz ist.

Der Fahrerbrief war einige Tage vor der Veranstaltung bereits im Netz. Punkte durften nach Natur angefahren werden. Pfeile durften während der gesamten Veranstaltung nur in Pfeilrichtung und gleichlange Streckenteile gegen den Uhrzeigersinn gefahren werden. Es wurden nur doppellinige Wege genutzt. A bezeichnete den ersten, E den letzten Aufgabenteil. Zwischen den Aufgaben war der kürzeste Weg laut Karten zu nutzen. Alles in allem also durchaus bekannte Vorgaben.

Das erste Fahrzeug ging um 11:01 Uhr auf die Strecke. Die Teams des AC Eschweiler starteten um 11:08 (Carl Cosler) und 11:19 (Göbbels/Stange). In den Karten waren zahlreiche Punkte versteckt, die es zu sehen und in der richtigen Reihenfolge anzufahren galt. Oft waren auf den ersten Blick mindestens zwei Ansätze zur Lösung der Aufgabe verfügbar, sodass hin und wieder das Maßstabslineal zum Einsatz kam, um die Strecke laut Karte zu vermessen. Dabei lagen die Lösungsansätze oft nur 100 m in der Streckenlänge auseinander. Auch das Thema, dass Pfeile während der gesamten Veranstaltung nicht in Gegenrichtung gefahren werden durften, sorgte speziell am Ende noch einmal für größere Umfahrungen, denn natürlich mussten die bereits gefahrene Pfeile aus den früheren Aufgaben berücksichtigt werden.

Für René Göbbels/Tina Stange bzw. Carl Cosler lief die Sache wie geschmiert und so konnte sich der AC Eschweiler sowohl über den Klassensieg in Klasse 1 als auch über den Klassensieg in Klasse 2 freuen. Für René Göbbels/Tina Stange, die als einziges Team fehlerfrei durch die Veranstaltung kamen, reichte es sogar für den Gesamtsieg von 22 gestarteten Teams. Carl Cosler belegte den fantastischen 2. Gesamtrang. Somit war der Doppelsieg für den AC Eschweiler perfekt!

Beiden Teams aus Eschweiler hat die Fahrt sehr viel Spaß gemacht.

Den Organisatoren und Helfern sei von Herzen für den schönen Vatertag gedankt.

Im nächsten Jahr wird die zweite Auflage der Ori stattfinden. Dann wohl nicht am Vatertag sondern an einem anderen Termin.

Wir werden auf jeden Fall wieder dabei sein!


René Göbbels & Tina Stange